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Drawdown - Menschenrechte und Klimawandel

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Der TED Talk von Chad Frischmann zeigt nicht nur Wege auf, wie wir das drängendste Menschheitsproblem, die Klimakatastrophe, abwenden können, sondern verdeutlicht auch, wie eng Klimawandel, Gerechtigkeit und Menschenrechte zusammenhängen:

Friedrich Schorlemmer

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Friedrich Schorlemmer als Vorbild "Im falschen gab es wahres Leben" - Friedrich Schorlemmer über die Lebensverhältnisse in der DDR. Friedrich Schorlemmer kommt aus dem kirchlichen Bürgerrechtsfeld und hat sich als Bürgerrechtler und Menschenrechtsaktivist zu DDR-Zeiten und danach aktiv für Bürgerrechte eingesetzt und hält auch heute noch verschiedentlich zu Friedens- und Menschenrechtesfragen Vorträge. Als evangelischer Pfarrer und Theologe hat er ein besonderes Interesse daran, die Rechte der Bürger in Ost- und Westdeutschland gemäß der christlichen Eschatologie (Lehre von der Hoffnung auf Vollendung des Einzelnen und das Wirken Gottes in seinen Handlungen) zu fördern und sie einzufordern. Friedrich Schorlemmer hat in der DDR als erster aus der evangelischen Kirche heraus die Frage ins Feld geführt, ob man die Kirche zu Friedensdemonstrationen ermutigen sollte. Das galt als etwas Besonderes, weil in der DDR Repressionen gegen Pfarrer und Kirche durch das Ministerium ...

Menschenrechte-Dokumentation von Claus Kleber

Einen anderen, journalistischen (aber durchaus auch mit Vorbildern gespickten) Zugriff auf das Thema Menschenrechte zeigt der sehenswerte Dokumentarfilm " Unantastbar - Der Kampf für Menschenrechte " von Claus Kleber , der noch ein Jahr lang in der ARTE-Mediathek verfügbar ist. Kleber selbst hat dazu einen Artikel im Spiegel veröffentlicht: " Menschenrechte: Sogar das Erreichte ist in Gefahr ".

Protokoll zur Sitzung am 13.11.2018: OER

OER (= Open Educational Resources) sind Bildungsmaterialien jeglicher Art, die von Dozent*innen oder Lehrer*innen frei verwendet und weiterverarbeitet werden können, ohne dass es urheberrechtliche Probleme gibt oder man sich umständlich um Nutzungslizenzen bemühen müsste. In der Regel geschieht dies über Creative Commons Lizenzen. Dabei gibt es verschiedene Rechte und Pflichten für die Nutzer*innen sowie Arten der Lizenzierung eines Inhalts. Die Creative Commons Lizenz erlaubt es mir als Urheber*in, Materialien so zu lizenzieren, wie ich es möchte. Dies schafft Rechtssicherheit und gilt weltweit. Dabei gibt es vier Elemente: BY (Namensnennung, Attribution) NC (non commercial; nicht kommerziell nutzbar) ND (no derivatives; Material nicht remixen oder verändern) SA (share alike; unter gleichen Bedingungen (weiter)teilen) In der Praxis hilft der CC License Chooser : https://creativecommons.org/choose/?lang=de . Diese Website ermöglicht es dadurch, dass man Fragen beantwortet, he...

Held - Vorbild - Zivilcourage

Ein kleiner Text und Audiobeitrag von Deutschlandfunk Nova zur Einstimmung auf die Sitzung am Dienstag, in der wir versuchen werden, eine didaktische Begründung für die Unterrichtsmaterialien zu "Vorbildern" zu entwickeln. Das Gespräch mit der Philosophin Rita Molzberger steht unter der Überschrift " Alltagshelden und Zivilcourage zeigen ". Das eigene Leben für andere aufs Spiel setzen oder einfach eine kleine Geste: Was macht jemanden für euch zur Heldin oder zum Held? https://t.co/mLtL2eDIc8 pic.twitter.com/7Rvvnv68ea — Deutschlandfunk Nova (@dlfnova) 18. November 2018

Nachtrag zum Thema Open Educational Resources (OER)

Zu den wichtigsten deutschsprachigen Quellen zum Thema OER (und - nebenbei bemerkt - zu vielen weiteren Netzthemen) zählt iRights.info . Dort ist aktuell ein lesenswerter Text erschienen, dessen Lektüre sich sehr gut zur Nachbereitung der Sitzung eignet: " Loslassen als OER-Prinzip. Von Kontrollverzicht zu Bedeutungsgewinn ".

Menschenrechtsaktion an der PH

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Foto: Ragnar Müller Anlässlich des 70. Jahrestags der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die UN-Generalversammlung findet am Dienstag, den 11. Dezember 2018 (also einen Tag nach dem weltweiten Human Rights Day, dem 10. Dezember), von 16 bis 18 Uhr die Campusaktion "Stand up for Human Rights" statt. Mehr Informationen dazu gibt es auf der PH-Website ...

Protokoll zur Sitzung am 06.11.2018: Menschenrechtsbildung

Die Sitzung beginnt mit einer Wiederholung, wie eng Menschenrechte mit Menschenrechtsbildung verbunden sind. In Anlehnung an K. Peter Fritzsche wird betont, dass Menschenrechtsbildung Voraussetzung für die Durchsetzung von Menschenrechten ist Menschenrechtsbildung selbst schon ein Menschenrecht darstellt In der Menschenrechtsbildung stößt man auf Lernhindernisse wie z.B.: Die (irrige) Annahme, dass Menschenrechte selbstverständlich sind Kontroversität (z.B. Frage der Universalität von Menschenrechten) Komplexität (bei Menschenrechten handelt es sich gleichzeitig um Ideale, Normen, moralische Prinzipien...) Scheinbare Machtlosigkeit und Naivität (Widerspruch zur Realität) In der Menschenrechtsbildung gilt der 3-fache Imparativ: Eigene Rechte kennen und verteidigen Die gleichen Rechte Anderer anerkennen Auch die Rechte Anderer verteidigen Menschenrechtsbildung (HRE = Human Rights Education) soll zur Entstehung einer Menchenrechtskultur führen, in der die gleichen Rechte...

Kompass Übung 38: Stellung beziehen

Die Übung „ Stellung beziehen “ ist eine vergleichsweise kurze Übung (50 Minuten geplant), dafür aber eine sehr diskursorientierte Übung, die dadurch für verschiedene Altersgruppen mit beliebigen Gruppengrößen durchgeführt werden kann. Die Übung bezieht sich hauptsächlich auf die Themen Menschenrechte, politische Partizipation und Armut, wobei bei den Menschenrechten vor allem der Unterschied zwischen bürgerlichen/politischen und wirtschaftlichen Rechten im Fokus liegt. Als Vorbereitung, quasi um Stellung beziehen zu können, muss die Gruppe erst einmal das nötige Wissen haben, weshalb die Übung mit einer Einführung beginnt, in der die Unterschiede zwischen bürgerlich/politischen Rechten und sozialen/wirtschaftlichen Rechten aufgezeigt werden sollen, danach schlägt die Übung vor, in einem 5-minütigen Brainstorming Rechte unter den beiden Kategorien zu sammeln. Dies dient einerseits dazu, eine Übersicht zu schaffen, andererseits dient es aber auch zur Festigung bzw. Kontrolle, ob die G...

Kompass Übung 8: Bildung für alle

Ein Beitrag von Debora Nsumbu Übung 8 thematisiert die ungleiche Verteilung von Bildungschancen in der Welt sowie die Frage, wie „Bildung für alle“ erreichbar ist. Der Fokus wird dabei auf das Recht auf Bildung, das Recht auf volle Entfaltung der Persönlichkeit sowie das Recht auf Gleichheit ungeachtet des Geschlechts und des sozialen Status gerichtet, mit den Zielen, Verantwortung für die Verwirklichung des Ziels „Bildung für alle“ zu übernehmen, das Nachdenken über Bildung als Menschenrecht anzuregen und den Zugang zu hochwertiger Bildung weltweit kritisch zu analysieren. Die Übung besteht aus zwei Teilen. Teil 1 ist ein Memory-Spiel mit 20 Kartenpaaren. Jedes Paar besteht aus einer Text- und einer Bildkarte, die sich entweder auf allgemeine Menschenrechts- und Bildungsfragen bezieht oder Ziele des Weltbildungsforums zur Verwirklichung von „Bildung für alle“ erläutert. Die Paare sollen in Kleingruppen (drei bis vier Personen) identifiziert und gefunden werden. Im zweiten Teil...

Kompass Übung 28: Kraftwerk

Bei dem Spiel „ Kraftwerk “ von Kompass werden die Themen Frieden und Gewalt, politische Partizipation und im allgemeinen die Menschenrechte aufgegriffen. Es werden mindestens 10 Spieler benötigt und man kann mit einer Spieldauer von 90 Minuten rechnen. Im Spiel soll auf kreative Art und Weise der Zusammenhang von Macht und Gewalt dargestellt und vermittelt werden. Hierbei wird der Raum in ein "Kraftwerk" verwandelt. Dafür wird eine Schnur quer durch den Raum gebunden, der ein Stromkabel symbolisiert. Auf diesem werden von den Teilnehmern zuvor hervorgebrachte Zettel gehängt, welche mit gewalttätigen Erfahrungen der Mitspieler beschriftet sind. Die Teilnehmer werden in zwei Gruppen eingeteilt. Im Verlauf des Spiels, wird die Schnur durchgeschnitten und nach und nach werden die „Problemzettel“ von den Gruppen bearbeitet und durch „Lösungszettel“ ersetzt. Das Spiel ist beendet, wenn alle Problemzettel durch Lösungszettel ersetzt wurden.

Kompass Übung 38: Stellung beziehen

Diese Übung umfasst alle Menschenrechte, insbesondere aber soziale und wirtschaftliche Rechte, z.B. das Recht auf Arbeit und Freizeit, auf gesundheitliche Versorgung und einen angemessenen Lebensstandard (Artikel 16, 22-29 der AEMR). Gruppengröße: Beliebig Benötigte Zeit: 50 min Diese Übung ist diskussionsbasiert und setzt sich mit folgenden Themenbereichen auseinander: Was ist für die menschliche Würde unerlässlich? Wie wichtig sind bürgerliche und politische Rechte gegenüber sozialen und wirtschaftlichen Rechten? Welche Verpflichtungen haben Regierungen hinsichtlich sozialer und wirtschaftlicher Rechte? Ziel der Übung ist es, Verständnis für den Unterschied zwischen bürgerlichen / politischen Rechten und wirtschaftlichen Rechten zu entwickeln, über komplexe Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Schutz von Rechten nachzudenken und die Weiterentwicklung von Diskussions- und Argumentationsfähigkeit. Um die Übung durchführen zu können, braucht man 2 Plakate. Eines mit der ...

Kompass Übung 19: Gewalt in meinem Leben

In dieser Übung werden persönliche Erfahrungen mit Gewalt diskutiert. Es geht dabei primär um das Recht auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit der Person und um den konstruktiven Umgang miteinander. Die Schüler sollen sich Gedanken darüber machen, wann sie in ihrem Leben selbst Gewalt erfahren oder mitbekommen haben. Anschließend wird in der Gruppe darüber gesprochen und die Erfahrungen ausgetauscht. Hierbei ist es von höchster Wichtigkeit, dass die Klasse eine gute Gemeinschaft hat und dass deutlich gemacht wird, dass die Gespräche vertraulich sind und nicht weitererzählt werden. Auf jeden Fall sollten die Gespräche auf die Menschenrechte bezogen werden. Diese Übung sollte man dennoch kritisch betrachten, da über sehr persönliche Dinge gesprochen wird und es möglicherweise zu Mobbing kommen könnte. Außerdem ist es nicht selbstverständlich, dass Schüler über persönliche schlechte Erfahrungen vor der gesamten Klasse sprechen. Erklärungen und Unterlagen zu dieser Übung gibt es hier...

Kompass Übung 3: Arbeit und Kinder

Mithilfe dieser Übung sollen in einem Rollenspiel die reproduktiven Rechte am Arbeitsplatz dargestellt werden. Um dieses vorzubereiten, findet zu Beginn der Übung ein Brainstorming zu besagtem Thema statt, bevor die Ausgangslage durch eine Geschichte beschrieben wird. Diese besagt, dass "Maria" nach einem Jahr Arbeitslosigkeit ihren Traumjob gefunden hat, jedoch beim Unterschreiben des Arbeitsvertrags sich dazu verpflichten soll, in den darauffolgenden Jahren keine Kinder zu bekommen. In Kleingruppen sollen die Teilnehmer einen eigenen Schluss für dieses Szenario erfinden, welchen sie als Rollenspiel vorstellen und erklären. Im Rahmen der Nachbereitung sollten die dargestellten Lösungen reflektiert und nach Realitätsnähe beurteilt werden. Im Zuge dessen muss natürlich recherchiert werden, wie es sich mit Frauenrechten am Arbeitsplatz in Deutschland verhält, inwiefern hier Menschenrechte verletzt werden und was getan werden kann, um die reproduktiven Rechte von Frauen ...

Kompass Übung 36: Sport für alle

Die Übung 36 thematisiert Sport, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit. Im Kern geht es darum, in heterogenen Gruppen ein eigenes kleines Sportspiel zu entwickeln. Dabei soll den Teilnehmern ein Bewusstsein für das Recht auf Gesundheit und das Recht auf Würde und Gleichheit vermittelt werden. Die Übung wird als "High-Energy"-Aktivität eingestuft und erfordert von den Teilnehmern, in Gruppen innerhalb von 20 Minuten ein attraktives Spiel zu erfinden. Der Fokus liegt hierbei vor allem auf der Nachbearbeitung.  Wie schwer ist es sich ein Spiel auszudenken?  Wie habt ihr euch geeinigt? Was muss man beim Entwickeln eines Spieles beachten? Wie habt ihr die Regeln festgelegt? All das sind mögliche Fragen für die Reflektion, die zum Denken anregen sollen und auf die Grundrechte und deren Bildung und auf Diskriminierung im Sport hinweisen sollen.